Expertenmeinungen

„Loslassen, sich leeren, frei werden um die Fülle zu empfangen –  darum geht es! Erst einmal ganz elementar, körperlich. Das ist die Darmentleerung, die Entschlackung  und Entgiftung. Mit großer Aufmerksamkeit nehme ich die physiologischen Vorgänge war, lasse geschehen, was sich in dieser Zeit in jeder Zelle vom Scheitel bis zur Sohle abspielt, gönne dem Körper sein Recht und seine Ruhe, deute seine Signale denn der Körper lügt nie.“

„Sich leeren und frei werden  bedeutet auch, alles unnötige, Versperrende, Ablenkende, alles störende Füllmaterial entsorgen, um Raum zu schaffen für etwas ganz anderes, für eine neue Dimension des Lebens, für das Wort, das aus dem Schweigen Gottes kommt. Deshalb braucht es Stille während des Fastens, eine ausgedünnte Agenda, leere Zeiten, in denen ich mich nach innen wenden kann. Ich schalte den Turbo aus und gehe im Schritttempo, lauschend auf das kosmische Rauschen in meinem Seelengrund.

Sich leeren und frei werden durch das Fasten bewirkt schließlich auch, dass  mein Ego Luft ablassen kann und durchlässig wird. Die eigenen Pläne und Vorstellungen, Ambitionen und Ziele, Pflichten und

Aufgaben sollen für eine paar Tage in den Ausstand treten.

von Abt Peter von Sury


„Insbesondere bei übergewichtigen Patienten mit chronischen Schmerzen war das gemeinsame Fasten in der DKNP ein wichtiges Therapieelement der häufig seit Jahren nicht oder unzureichend behandelten Schmerzpatienten.“ (S.

Des Weiteren konnte beobachtet werden, dass das Durchhalten in der Regel einwöchigen Fastenzeit von vielen Patienten als persönlicher Erfolg empfunden wurde und neue Zuversicht für die Bewältigung ihres Krankheitserlebens auslöste.

Nicht nur für kranke, sondern gerade für gesunde Menschen ist es empfehlenswert, einmal pro Jahr zu fasten. Obwohl man allein fasten kann, ist es empfehlenswert, seine erste Fastenerfahrung in der Gruppe und unter erfahrener Aufsicht und Anleitung zu machen. Dann ist der Erfolg (fast) garatiert und das jährliche Fasten wird schon zur Sucht.“

von Prof Dr. med. Michael Stimpel,

 ehemalige Deutsche Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin